Herzlich Willkommen bei der Tierhilfe Anubis e. V.

Warum Tierschutz in Spanien? Wir vermitteln nicht deshalb Tiere aus Spanien, weil in Deutschland bereits jedes Tier bestens lebt – leider nicht! Wir engagieren uns deshalb in Spanien, da dort so gut wie keine Tierrechte im dortigen Staatsrecht verankert sind. Das Tier ist in Spanien, wie leider in sehr vielen südlichen Ländern, pure Handelsware. Es erfüllt einen Nutzstatus.

Auch Haustiere sind ausschließlich zum Wohle der Menschen existent. Haben sie ausgedient, werden sie aufgehängt (wie die Jagd- und Windhunde Galgo espanol), aus dem fahrenden Auto geworfen, in Plastik gewickelt im Müllcontainer entsorgt…. Geht ein billiger Stuhl kaputt, wird er entsorgt. Wird das Tier nicht mehr gebraucht oder erkrankt, wird es weggeworfen. Lebend. Und verendet dann grausam – oder wird von einem Menschen, dessen Herz und Verstand noch nicht verstummt sind, gerettet und zu unseren Tierheimen gebracht.

Viel Spaß auf unseren Seiten, hoffentlich hören wir bald von Ihnen.
Ihr Team von Anubis

Das Team in Deutschland

Damit Sie sehen, mit wem Sie es zu tun haben, stellen wir hier unsere Helfer und Helferinnen im Einzelnen vor

Unsere Partner in Spanien

Hier möchten wir Ihnen unsere spanischen Helfer und die Stationen vorstellen, die wir unterstützen und mit denen wir zusammenarbeiten

Wer wir sind

Wir, die Tierhilfe Anubis e.V., sind ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wilhelmsfeld bei Heidelberg.

Der allgemeine Zweck unseres Vereins ist die Förderung von Tierhilfe und Tierschutz in Europa, wobei unser Hauptaugenmerk auf dem Tierschutz in Spanien liegt: Wir helfen dort notleidenden Katzen und Hunden, indem wir ihnen ein Obdach und unsere Zuwendung bieten, sie füttern, kastrieren sowie medizinisch versorgen lassen. Und wir helfen, indem wir uns darum bemühen, für diese Tiere neue Besitzer zu finden, die ihnen ein richtiges Zuhause schenken. Das heißt, wir vermitteln Katzen aus Spanien und Hunde aus Spanien – sowohl nach Deutschland als auch nach Österreich und in die Schweiz.

Darüber hinaus unterstützen wir unsere spanischen Partnerorganisationen in ihrem Wirken, beteiligen uns finanziell an Kastrationsaktionen in Spanien sowie Aufklärungsarbeit.

Wie kam es dazu? Unsere Geschichte

Ihren Anfang nahm die Tierhilfe Anubis irgendwann im Jahre 2005. Aus einem Kreis an Freunden und Bekannten, allesamt Tierliebhaber, die sich privat oder auch aus Internetforen kannten, entwickelte sich eine Art Interessensgemeinschaft. Wir wollten Hilfe für die spanischen Tiere bieten und darüber hinaus eine Vermittlungsinstanz darstellen, um für möglichst viele Tiere eine neue Heimat zu finden – die Geburtsstunde der Tierhilfe Anubis.

Auf deutscher Seite besteht das „Wir“ aus einem kleinen Kreis Ehrenamtlicher, der sich unermüdlich um das Wohl unserer Schützlinge bemüht: Die komplette Organisation auf deutscher Seite, das heißt das Erstellen und Pflegen der Webseite der Tierhilfe Anubis inklusive der Öffentlichkeitsarbeit, der Gespräche mit Interessenten und die zu tätigenden Vorkontrollen, das Abwickeln der Verträge inklusive Schutzgebühr, die Organisation von Flugpaten, Flughafenabholungen und Fahrketten für die Tiere, die Nachbetreuung und Nachkontrolle von Adoptanten usw..

Anfangs vermittelten wir nur Hunde aus Spanien – daher auch der Name Anubis, nach dem alt-ägyptischen Hundegott. Doch tauchten alsbald so viele hilfsbedürftige und hungernde, zum Teil auch kranke Katzen aus Spanien auf, dass wir diese ebenfalls unter unsere Fittiche nahmen und das „Angebot“ der Tierhilfe Anubis auch auf spanische Katzen ausweiteten. Im Laufe der Jahre wurden die Ausmaße unserer Tierhilfe immer größer, sodass wir uns dazu entschlossen, die Tierhilfe Anubis als Verein zu gründen, obgleich wir bereits davor den Status der Gemeinnützigkeit erwirkt hatten. Seit 2009 sind wir nun als eingetragener Verein anerkannt und für den Tierschutz in Europa tätig.

Die Dinge nahmen ihren Lauf und es kamen im Laufe der Zeit etliche Kontakte zu Gleichgesinnten zustande. So ergab es sich, dass wir uns zur Unterstützung verschiedener Tierschützer und Organisationen entschieden:

Zuallererst sei Carolina genannt, die unsere „Bastion“ in Spanien ist. Carolina, ansässig in Orihuela/Alicante, ist Anubis-Mitglied und arbeitet zusammen mit einer kleinen Gruppe sehr engagierter freiwilliger Frauen – leider eine Seltenheit in Spanien. Sie haben von der Gemeinde eine Genehmigung erwirkt, die sie ermächtigt, sich um die Tiere der hiesigen staatlichen Perrera (Tötungsstation) kümmern zu dürfen. Das heißt sie versorgen die armen Hunde aus Spanien und Katzen aus Spanien mit Futter, behandeln sie medizinisch und bemühen sich, alsbald Pflege- oder auch Endplätze für diese Tiere zu finden, um deren sicheren Tod abzuwenden.

Eine vorübergehende Heimat bietet den Straßenkatzen auch Silvia, die eifrig damit beschäftigt ist, herrenlosen Katzen in Spanien Obdach zu geben, um mit unserer Hilfe neue Besitzer für ihre Schützlinge zu finden. Sie ist auch der gute Geist im Tierheim Orihuela.

Und dann wäre da noch Ana, ohne die wir völlig aufgeschmissen und das Projekt Tierschutz in Europa für uns fast unmöglich wären – Ana ist nämlich unsere Dolmetscherin. Früher in Orihuela wohnhaft und ehrenamtlich tätig, lebt sie heute in Asturien.

Damit kommen wir schon zu unserer zweiten Partnerorganisation, der Plataforma Ciudadana pro Animales de Oviedo. Die Asociación engagiert sich für den Tierschutz in Spanien und ist in Asturien beheimatet und der neue Verein, in dem sich auch unsere Ana für die spanischen Straßenkatzen engagiert. In deren „Villa Baldor“, einem Haus mit eingezäuntem Freigehege, genießen die Schützlinge medizinische Hilfe, persönliche Zuwendung und, für manche erstmalig in ihrem Leben, ausreichend Futter – bis man für sie neue liebevolle Besitzer gefunden hat.