Eine Infektion mit dem felinen Leukämie Virus kann bei Katzen zu schweren Erkrankungen führen. Häufig endet die Erkrankung bereits 6 – 12 Monate nach Auftreten der ersten Symptome tödlich. Dadurch, dass hauptsächlich das Knochenmark betroffen ist, führt die Infektion zu Bluterkrankungen wie Anämie, Leukämie oder Thrombozytopenie, einem Mangel an Blutplättchen und somit Störung in der Blutgerinnung. Aber auch bösartige Tumore treten gehäuft auf.

Proteine zeigen gute Wirkung im Kampf gegen FeLV

RetroMAD1 ist ein Protein mit antiviraler Wirkung, das in der Tiermedizin eingesetzt wird. Es zeigt eine signifikante Verbesserung der Überlebensrate bei FeLV-positiven Katzen, die bereits klinische Symptome aufweisen. Während bereits eine 30-tägige Behandlung die Überlebensrate gegenüber unbehandelten Katzen verdoppelt, zeigte eine unveröffentlichte Studie bei 90-tägiger Gabe bereits eine Rate von bis zu 90%-bei guter Lebensqualität. Der Vorteil für den Katzenhalter besteht in der oralen Verabreichung. Es ist keine tägliche Spritze notwendig.

Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Tierarzt.