Die Geschichte von Doggy

Doggy ist ein Hund, der immer nur Pech hatte. Geboren im falschen Land, indem der Hund keinen Wert in der Gesellschaft hat. Schon als Welpe in der Tötungsstation, zusammen mit seinen beiden Brüdern. Dann dort rausgeholt um in einer Auffangstation zu leben mit dem Ziel der Vermittlung. Aber auch diese Hoffnung hat sich zerschlagen. 7 Jahre lang interessierte sich niemand für diese 3 Brüder. Aber immerhin hatten sie noch sich.

Als dann endlich die ersehnte Anfrage für Doggy kam, und er nach Deutschland zu seiner Familie reisen konnte, war die Freude der Tierschützer groß. Leider haben wir alle nicht gesehen, wie eng dieses Rudel miteinander war und wie wichtig dieser Zusammenhalt für jeden Einzelnen gewesen ist. In Deutschland angekommen, mussten wir erleben wie sehr ein Hund um seine Familie weint. Doggy trauerte Woche um Woche. Die Familie war mit Doggy völlig überfordert und so kam er sehr schnell in eine Pension.

Wir waren bereit alles zu tun um ihm zu helfen. Selbst seinen Bruder Crash wollten wir holen, zu dem er die engste Beziehung hatte. Auch wenn uns klar war, dass es unendlich schwer werden würde, die 2 Hunde zusammen zu vermitteln.
Wir hätten uns drauf eingelassen, wenn es den Hunden geholfen hätte.
Eine Lösung musste her und das auch noch schnell…

Während wir alle aktiv damit beschäftigt waren ihm zu helfen: wir telefonierten mit etlichen Familien, planten die Reise von Bruder Crash, überlegten sogar den Doggy „nach Hause“ reisen zu lassen, passierte etwas Wunderbares.
Die Pensionsbetreiberin verliebte sich in den Burschen und kümmerte sich intensiv um ihn. Und tatsächlich freundete sich unser Doggy mit dem Hund der Pensionsbetreiberin an. Es ist natürlich noch kein Vergleich zu der Beziehung die er mit seinem Bruder hatte. Aber es ist ein toller Anfang. Doggy wird sicher immer mal wieder an Crash denken, aber er genießt auch täglich mehr die Momente in seinem hiesigen Leben.

Nun haben wir entschieden, den Doggy nicht mehr zu vermitteln. Wir haben ihn einmal leiden gesehen und wollen das kein 2. Mal erleben müssen und ihm das auch nicht noch einmal antun. Er hat in der Pension einen Menschen gefunden der ihn sehr liebt, dazu einen echten Hundekumpel und ein riesiges Gelände auf dem er jeder Zeit nach Herzenslust toben kann. Das wollen wir ihm nicht mehr nehmen. Er soll endlich ankommen dürfen und die Sicherheit haben, nicht noch einen Verlust ertragen zu müssen.

Unser Plan hat nur leider eine Schwachstelle: Die Pensionsbetreiberin hat bereits genug Problemhunde adoptiert, und kann sich einen weiteren Hund einfach nicht leisten. Darum benötigt Doggy eine Patenschaft.
Menschen die ihm durch ihre Spende ermöglichen, dort bleiben zu können.

Helfen Sie uns, Doggy’s Zuhause zu sichern, damit seine Pechsträhne endlich ein Ende hat.
Melden Sie sich bei Interesse für eine Patenschaft gerne über unser Kontaktformular oder direkt bei sybille.rienmüller@tierhilfe-anubis.org